WooCommerce oder Shopify – diese Frage stellen sich die meisten, die einen Online-Shop aufbauen wollen. Beide Plattformen sind gut, aber für unterschiedliche Situationen. Hier kommt eine ehrliche Einschätzung ohne Marketing-Sprech.
Was beide Plattformen grundlegend unterscheidet
Shopify ist ein gehostetes System: Du zahlst eine monatliche Gebühr, bekommst dafür Hosting, Updates und Support. WooCommerce ist ein WordPress-Plugin – kostenlos, aber du bist für Hosting, Sicherheit und Wartung selbst verantwortlich.
Das klingt wie ein klarer Vorteil für Shopify – ist es aber nicht unbedingt. Wer Kontrolle und Flexibilität will, ist mit WooCommerce oft besser aufgestellt. Wer einfach loslegen will, ohne sich um Technik zu kümmern, fährt mit Shopify entspannter.
Kosten im Vergleich
Shopify: Ab 29 $/Monat (Basic). Dazu kommen Transaktionsgebühren (0,5–2 % je nach Plan), wenn du nicht Shopify Payments nutzt. Viele Apps kosten extra. Wer alle Features braucht, zahlt schnell 100 €+ monatlich.
WooCommerce: Das Plugin selbst ist kostenlos. Du zahlst für Hosting (ab ca. 5–20 €/Monat) und eventuell kostenpflichtige Plugins. Keine Transaktionsgebühren. Bei gleichem Funktionsumfang oft günstiger – aber der Aufwand für Einrichtung und Wartung ist höher.
Wann ist Shopify die bessere Wahl?
Shopify macht Sinn, wenn du schnell starten willst, keine technische Erfahrung hast und bereit bist, für Komfort zu bezahlen. Die Plattform ist zuverlässig, der Support gut, und der Einstieg gelingt auch ohne Entwickler-Kenntnisse.
Shopify ist außerdem stark, wenn du international verkaufst – Multi-Currency, Übersetzungen und Steuerregelungen sind besser out-of-the-box gelöst als bei WooCommerce.
Wann ist WooCommerce die bessere Wahl?
WooCommerce ist die richtige Wahl, wenn dein Shop auf WordPress basiert (oder basieren soll), du volle Kontrolle über Daten und Design willst, und du keine monatlichen Plattformgebühren zahlen möchtest. Auch für komplexere Produkte, Downloads oder Abonnements ist WooCommerce flexibler.
SEO-technisch hat WooCommerce auf WordPress einen leichten Vorteil: Mit Yoast SEO und der vollen Kontrolle über URLs, Schema und Content lässt sich mehr rausholen. Mehr dazu, wie du Produktbeschreibungen SEO-gerecht schreibst.
Die Conversion-Frage
Beide Plattformen sind conversion-technisch auf Augenhöhe – entscheidend ist nicht die Plattform, sondern wie der Shop aufgebaut ist. Die häufigsten Conversion-Killer sind plattformunabhängig: schlechte Produktfotos, unklare Preise, zu langer Checkout.
Fazit: Kein universell richtiger Weg
Wer technisch versiert ist oder bereits WordPress nutzt: WooCommerce. Wer schnell und ohne Kopfschmerzen loslegen will: Shopify. In beiden Fällen ist die Plattform nur der Anfang – was danach mit Marketing, Automatisierung und Content passiert, entscheidet über den Erfolg.
Du bist unsicher, welche Plattform zu deinem Vorhaben passt? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf deine Situation und geben eine ehrliche Empfehlung.
